LCU Pro v2
Moderne Beleuchtungselektronik für Modellhubschrauber und Modellflugzeuge
Beschreibung
Die LCU Pro v2 ist eine moderne, neuartige Beleuchtungselektronik für Modellhubschrauber oder Modellflugzeuge. Die Besonderheit liegt darin, dass die JetCat-ECU die Schaltpunkte steuert und somit für die Positions- bzw. Anti-Kollision-LEDs keine RC-Kanäle benötigt werden.
Die LCU Pro v2 verfügt dennoch über zwei RC-Eingänge für eine eventuelle Ansteuerung der Scheinwerferausgänge. Bei Verwendung der LCU Pro v2 in einem Modell ohne JetCat-Turbine kann die gesamte Ansteuerung der Funktionen über die zwei RC-Eingänge realisiert werden.
Die JetCat-ECU (ab Version V6.00Q) hat vollen Zugriff auf die LCU Pro v2. Dadurch lassen sich triebwerkseitige Warn- und Turbinenstatus-Funktionen (z. B. Tankinhalt am unteren Limit, Failsafe-Anzeige, Turbinenakkuspannung am unteren Limit) über die Leuchtmittel am Modell anzeigen.
Die Anbindung der LCU Pro v2 an die ECU V6 erfolgt z. B. über das optionale LED-I/O-Interface (Bestell-Nr.: 61168-0000) und ein flaches Datenkabel. Das Datenkabel übermittelt die Schaltpunkte an die LCU Pro v2 und versorgt diese mit der notwendigen Spannung. Somit wird die Spannung des Turbinenakkus überwacht.
Weiterhin verfügt die LCU Pro v2 über 12 Ausgänge für den Anschluss der modellspezifischen Leuchtmittel. Mit der GSU können direkt an der LCU Pro v2 komfortabel verschiedene Blitzmuster und weitere Parameter eingestellt und abgespeichert werden. Nach der erfolgreichen Installation im Modell können diverse Funktionen über die GSU im Test-Functions-Menü an der ECU überprüft werden.
Zusätzlich kann die LCU Pro v2 per USB-Interface (Art-Nr.: 61109-0010) direkt mit einem PC verbunden und mit dem PC-Programm „LCU Pro(gTool) v2“ (Service-Downloads auf der JetCat-Webseite) programmiert werden.
Allgemeine Features
- 2 voneinander unabhängige RC-Eingänge
- Alle RC-Eingänge galvanisch getrennt (Optokoppler)
- 1 Eingang für Steuerung/Stromversorgung über JetCat-ECU v6
- 1 Eingang für Steuerung/Stromversorgung über JetCat-ECU v10 und höher
- 12 Ausgänge; 12 multifunktional, Ausgänge 11 und 12 als „Nachbrenner“ einstellbar
- Automatisches Umschalten auf funktionsentsprechende Stromstärke
- Anschluss von bis zu 10 × 1 W-Emittern
- 2 unabhängige Nachbrennerringe direkt anschließbar (geregelt auf 6,6 V)
- Jeder Lichtausgang mit Kontroll-LED
- Automatisches Ein/Aus mit RC oder ECU – kein Schalter notwendig
- Akkuanschluss über MOLEX-Stecker für RC-Betrieb
- Im ECU-Betrieb Versorgung über den Turbinenakku
- Jede Ausgangsfunktion frei einem RC-Eingang zuordenbar
- Umfangreiche Einstell- und Kombinationsmöglichkeiten mit der JetCat-GSU
- Software vom Anwender aktualisierbar
- Automatisches Erkennen von RC- oder ECU-Mode
- Im ECU-Mode steuert die ECU Blitzer, Positionsleuchten und Nachbrenner. Akku-Unterspannung, leerer Tank oder Failsafe werden über die Leuchtmittel angezeigt.
Betrieb mit ECU (ECU-Mode)
Ist eine ECU angeschlossen, erkennt dies die LCU automatisch und schaltet die Ansteuerung der Blitzer, Positionsleuchten und Nachbrenner-Ausgänge auf Befehle der ECU um.
Beim Einschalten der ECU wird „LCU Pro v2“ auf der GSU gemeldet. Die Steuerung übernimmt dann die ECU. Signale des Empfängers werden nicht mehr durchgereicht. Nur die vom Anwender festgelegten RC-Signale werden weiterhin über die programmierten RC-Schaltpunkte ein- und ausgeschaltet.
Beim Start der Turbine werden die als Blitzer programmierten Ausgänge eingeschaltet. Diese bleiben bis einschließlich Nachkühlen aktiv. Ist die Turbine hochgefahren, schalten sich die als Positionsleuchten programmierten Ausgänge ein.
- Blitzer
- Positionsleuchten
Nachbrennersteuerung
Je nach Konfiguration werden die Nachbrennerausgänge A11 oder A12 geschaltet:
Wenn A11 + A12 aktiviert sind
Bei einem JetCat-Strahltriebwerk: Bei Vollgas und Maximaldrehzahl schalten sich A11 + A12 zu. Wird der Gasknüppel zurückgenommen, schalten sie sich wieder aus.
Wenn A11 + A12 deaktiviert sind
Bei einem JetCat-Wellenleistungstriebwerk: Sinkt die Turbinendrehzahl 4000 U/min unter den programmierten Wert, wird Ausgang A10 abgeschaltet. Wird die Hauptrotordrehzahl wieder erreicht, schaltet A11 wieder ein. Bei Tankwarnung werden die Positionsleuchten alle 30 Sekunden für 5 Sekunden abgeschaltet.
Warn- und Statusfunktionen
- Bei Failsafe oder leerem Turbinenakku blinken A1–A10 schnell.
- Beim Ausschalten der Turbine erlöschen die Positionsleuchten, die Blitzer bleiben bis zum Ende der Nachkühlung an.
- Nach der Nachkühlung sind alle Leuchten ausgeschaltet.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Abmessungen | 60 × 45 × 20 mm |
| Gewicht | ca. 50 g |
| Betriebsspannung | 7,2 – 13,6 V (6 Zellen NiXX oder 2S-LiPo) |
| Stromversorgung | Über Power-Bus-Buchse oder ECU-Eingang, max. 13,6 V |
| Ausgänge | 12; davon 10 stromgeregelt, 2 spannungsgeregelt |
| Ausgangsstrom (Nominal) | ca. 350 mA |
| Ausgangsstrom (Blitzer) | ca. 800 mA |
| Eingänge | 4 |
| RC-Eingänge | 2 (Optokoppler-getrennt) |
| ECU-Anschlüsse | 2 |









